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Die Provinzen und Territorien Kanadas ...
Heute ist Sonntag, 5. September 2010, Uhrzeit: 10:28:36
Kanada ist ein Bundesstaat, der aus zehn Provinzen und drei Territorien besteht. Die Provinzen sind die Gliedstaaten des kanadischen Bundesstaates.
Sie haben ein hohes Maß an Selbständigkeit gegenüber der kanadischen Bundesregierung und beziehen ihre Macht und Autorität gemäß dem Verfassungsgesetz von 1867 direkt von der Krone. Neue Provinzen können nur durch ein verfassungsänderndes Gesetz geschaffen werden.
Die Territorien umfassen denjenigen Teil des kanadischen Territoriums, der zu keiner der Provinzen gehört und haben weniger eigene Kompetenzen als die Provinzen. Neue Territorien können durch ein einfaches Bundesgesetz geschaffen werden.
Provinzen:
Alberta AB, Alta., Edmonton, 1905
British Columbia BC, B.C., Victoria, 1871
Manitoba MB, Man., Winnipeg, 1870
New Brunswick NB, N.B., Fredericton, 1867
Neufundland und Labrador NF, Nfld., St. John’s, 1949
Nova Scotia NS, N.S., Halifax, 1867
Ontario ON, Ont., Toronto, 1867
Québec QC, Que., Québec, 1867
Prince Edward Island PE, P.E.I., Charlottetown, 1873
Saskatchewan SK, Sask., Regina, 1905
Territorien:
Nordwest-Territorien NT, N.W.T., Yellowknife, 1870
Nunavut NU, NV, Iqaluit, 1999
Yukon YK, Y.T., Whitehorse, 1898
Entwicklung der Provinzen und Territorien
Am 1. Juli 1867 schlossen sich ehemalige Kolonien in Britisch Nordamerika zur Kanadischen Konföderation zusammen und begründeten somit das Dominion Kanada. An diesem Tag entstanden die vier Provinzen Ontario, Québec, New Brunswick und Nova Scotia. Im Verlaufe der folgenden sechs Jahre kamen drei weitere Provinzen hinzu:
Manitoba am 15. Juli 1870 (zuvor Teil der Nordwest-Territorien), British Columbia am 20. Juli 1871 (zuvor eigenständige britische Kolonie) und Prince Edward Island am 1. Juli 1873 (zuvor eigenständige britische Kolonie).
Die Hudson’s Bay Company kontrollierte bis zum 15. Juli 1870 weite Teile Westkanadas, als es seine Pachtgebiete der kanadischen Regierung abtrat und daraus die Nordwest-Territorien entstanden.
Ein kleiner Teil dieses Gebiets wurde durch den Manitoba Act zur Provinz Manitoba.
Am 1. September 1905 entstanden aus dem südlich des 60. Breitengrads gelegenen Teil der Nordwest-Territorien die Provinzen Alberta und Saskatchewan.
Aus dem westlichen Teil der Nordwest-Territorien wurde am 13. Juni 1898 das Yukon-Territorium geschaffen. 1912 verschoben sich die Grenzen Ontarios, Manitobas und Québecs nordwärts: Manitoba zum 60. Breitengrad, Ontario bis zur Hudson Bay, der gesamte Ungava-Distrikt fiel an Québec.
Neufundland hatte 1869 den Beitritt zur Konföderation abgelehnt. 1907 erhielt die Kolonie den Status eines eigenständigen Dominions. Aufgrund einer einer lang anhaltenden wirtschaftlichen und politischen Krise übernahm Großbritannien 1934 wieder die direkte Kontrolle.
In einer Volksabstimmung befürworteten die Neufundländer knapp den Beitritt zur Konföderation. Dieser erfolgte am 31. März 1949. Das Nordwest-Territorium wurde am 1. April 1999 erneut verkleinert und es entstand daraus das Territorium Nunavut.
Autonomie
Die Provinzen verfügen über einen hohen Grad an Autonomie gegenüber der Bundesregierung. Sie nehmen zusammen mehr Steuern ein als der Bund und finanzieren damit ihre vielfältigen Aufgaben. Dazu gehören Bildungswesen, Kultur, Polizei, Gesundheitswesen, Sozialhilfe und Wirtschaftsentwicklung. Sie kontrollieren auch die Nutzung der natürlichen Ressourcen. Der Bund tätigt Ausgleichszahlungen und nimmt dadurch Einfluss auf Gesetzgebung der Provinzen, damit der Standard der Dienstleistungen und der Besteuerung die Unterschiede zwischen reicheren und ärmeren Provinzen nicht allzu groß ausfallen. Die Provinzen wiederum können während einer bestimmten Frist die Nichtanwendung neuer Bundesgesetze beschließen, was aber in der Praxis nur selten geschieht. In den Territorien übernimmt die Bundesregierung zahlreiche Verwaltungsaufgaben selbst.
Institutionen
Jede Provinz und jedes Territorium besitzt ein Einkammerparlament und eine diesem verantwortliche Regierung. Ursprünglich existierte in allen Provinzen eine zweite Kammer, diese Oberhäuser wurden jedoch alle abgeschafft, zuletzt Québec im Jahr 1968. Das Provinz- bzw. Territorialparlament wird in den meisten Fällen als Legislativversammlung (Legislative Assembly) bezeichnet, n Québec als Nationalversammlung (Assemblée nationale), in Neufundland und Labrador sowie in Nova Scotia als Abgeordnetenhaus (House of Assembly). Die Parlamente haben ähnliche Geschäftsordnungen wie das kanadische Unterhaus. In allen Provinzen ist der als Premierminister (premier) bezeichnete Regierungschef üblicherweise der Vorsitzende jener Partei, die die meisten Sitze hat.
Dies ist auch im Territorium Yukon der Fall, nicht aber in den Nordwest-Territorien und in Nunavut, da es dort keine Parteien auf Territorialebene gibt.
Als Repräsentant der Krone fungiert in den Provinzen ein Vizegouverneur als Vize-Staatsoberhaupt, der überwiegend zeremonielle Aufgaben übernimmt. Die Kommissare in den Territorien üben die gleichen Funktionen aus, vertreten aber die Bundesregierung und nicht den Monarchen, da die Territorien keine eigenständigen Rechtssubjekte sind. Quelle: wikipedia.de
Kanada - Verkehr
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Kanadische Provinzen & Territorien
Kanada ist ein Land das aus zehn Provinzen und drei Territorien besteht, die unterschiedlicher
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aber oftmals sehr raubeiniges Völkchen. (besonders in den abgelegeneren Gegenden.)
Ansonsten sind sie aufgeschlossen und sehr modern! Mehr über: Kanadas Bevölkerung.

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